Geb. 1936 in Ungarn, freier Schriftsteller, lebte in Budapest.
1996 schrieb Mátyás Domokos, Literaturkritiker und Kossuth-Preisträger: »Ervin Lázár [1936] hat die vielleicht originellste Stimme der zeitgenössischen ungarischen Prosaliteratur, und diese zurecht bewunderte Originalität ist in der Tat die zauberhafte Eigenschaft der 'Stimme des Autors', mit der er seine Welt 'besingt'.«
Er starb am 26. Dezember 2006.
Auszug aus dem Portrait der Illustrierten <Nok lapja> zum 65. Geburtstag des Autors:
»Ehrlich gesagt, so sind die Bücher Ervin Lázárs, wirklich wundervoll, und deswegen liest man sie tausend mal immer wieder, bis sie auseinanderfallen, um in dieser Luft der Welt ohne Liebe endlich vor lauter Glückseligkeit nicht atmen zu können.«
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Bücher Ervin Lázárs sind in zahlreichen Sprachen erschienen.
Buchpublikationen auf Deutsch:
- Auf Petis Hof sind Löwen, Corvina Verlag, 1969,
- Die schwarze Amsel, Corvina Verlag, 1972, 1973,
- Bersian und Meister Schräubchen, Kinderbuchverlag, 1983,
- Arnika, die Entenprinzessin, Kinderbuchverlag, 1989,
- Die Republik Masoko in György Dalos [Hg]: Ungarn von Montag bis Freitag - Geschichten, Suhrkamp, 1999.
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Die wichtigsten Preise/Ehrungen:
- 1974 - Jozsef-Attila-Preis
- 1980 - Andersendiplom
- 1981 - Jugendpreis
- 1986 - Buch des Jahres [»A negyszögletü kerek erdö«]
- 1989 - Buch des Jahres [»Bab Berci kalandjai«]
- 1990 - Dery-Auszeichnung
- 1990 - Ybbi-Preis [»Bab Berci kalandjai«]
- 1991 - Ybbi-Preis [»Lovak, kutyak, madarak«]
- 1992 - Soros-Auszeichnung für das Lebenswerk
- 1995 - Kossuth-Preis
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