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Ausstellungen & Veranstaltungen
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Neuerscheinungen
Notizen · In eigener Sache
Ausstellungen seit 1968

Franziska – Muse, Modell, Mäzenin

17. Dez. 2010 – 13. Febr. 2011
Nach dem Tod von Franziska Lettl – Ehefrau, Modell & Muse des 2008 verstorbenen Künstlers Wolgang Lettl – Ende September 2010 findet im im Foyer der IHK Schwaben in Augsburg, das auch das Lettl-Museum beherbergt, eine Gedenkausstellung für Franziska Lettl statt. Die Ausstellung umfasst 14 Bilder von Wolfgang Lettl aus den Jahren 1950–1997.
Ausstellungseröffnung ist am 17. Dezember 2010, 19.00 Uhr.


Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik

Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle
3. Dez. 2010 – 13. März 2011
»Anlässlich seines 200. Todesjahres widmet die Hamburger Kunsthalle Philipp Otto Runge [1777-1810] die erste umfassende Retrospektive seit über 30 Jahren. Der aus Wolgast stammende und später in Kopenhagen, Dresden sowie Hamburg lebende Runge, neben Caspar David Friedrich der maßgebliche Begründer der Romantik, gilt als einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts...
Kosmos Runge vereint mit 35 Gemälden, über 200 Zeichnungen sowie 50 Scherenschnitten und Schattenrissen das ganze Panorama seines Schaffens. Eine wesentliche Facette der Ausstellung bildet mit dem künstlerischen Werkprozess zugleich das Ringen des Visionärs um die endgültige Umsetzung seiner Ideen. Von der ersten Skizze bis zum fertigen Gemälde bekommt der Besucher so den Eindruck, Runge bei der Arbeit über die Schulter blicken zu können. Wichtige Einblicke in die Malweise des Künstlers liefert schließlich ein Projekt der Hamburger Kunsthalle, das der maltechnischen Untersuchung von Runges Gemälden gewidmet ist. Die Ergebnisse werden ebenfalls in der Ausstellung dokumentiert.«


FRIDA KAHLO – RETROSPEKTIVE

1. Sept. – 5. Dez. 2010
»Im Herbst 2010 präsentiert das Bank Austria Kunstforum die erste umfassende Ausstellung über Frida Kahlo in Österreich. Der Mythos der mexikanischen Künstlerin hat globales Format angenommen; Frida ist eine Ikone mit Starcharakter: Identifikationsfigur der mexikanischen Kultur, Vorreiterin der feministischen Bewegung, Marke einer großen Merchandising-Maschinerie, schillernd exotische Filmvorlage für das Hollywoodkino...«
Bank Austria Kunstforum
Freyung 8
A–1010 Wien


Zwischen dem inneren Auge und der anderen Seite der Tür

Dorothea Tanning zum 100. Geburtstag, Max Ernst Museum Brühl
25. Aug. 2010 – 30. Jan. 2011
»Am 25. August 2010 begann die amerikanische Künstlerin Dorothea Tanning in New York ihren 100. Geburtstag. Tanning, die mit Max Ernst von 1946 an drei Jahrzehnte lang verheiratet war, lehnt jeden Rummel um ihre Person ab. Dennoch zeigt das Max Ernst Museum Brühl des LVR ... anlässlich ihres 100ten die Ausstellung: ,Zwischen dem inneren Auge und der anderen Seite der Tür'.
Mit zwei grafischen Suiten und ausgewählten Einzelblättern aus Beständen des Max Ernst Museums wirft die Geburtstags-Hommage einen konzentrierten Blick auf das druckgrafische Werk der Künstlerin. Die Folge «Les 7 périls spectraux» (Die sieben gespenstischen Gefahren), die sieben Lithographien umfasst und 1950 in Paris entstand, versammelt die frühen Motive und Themen des Werkes: Im ersten Blatt ist eine Tür gleichzeitig der Einband eines Buches, in einer weiteren Lithografie fungiert eine Sonnenblume als Teller; das Auge mit mehreren Pupillen ist ebenso zu finden wie die halluzinatorische Metamorphose von Gegenständen, die ein Schlüsselloch zum Haarschopf oder zum Quast verwandelt...«


Miró – Die Farben der Poesie

2. Juli – 14. Nov. 2010
»Die große Sommerausstellung 2010 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden vereint etwa einhundert herausragende Werke von Joan Miró (1893–1983), die sechs Jahrzehnte des Schaffens des katalanischen Künstlers widerspiegeln. Die Gemälde, Skulpturen und Keramiken werden in den großen, hellen Sälen des Museums präsentiert, die eigens zu diesem Anlass umgestaltet wurden. Zur Verfügung gestellt werden sie sowohl von bedeutenden öffentlichen Sammlungen, wie dem Centre Pompidou in Paris, der Fundació Joan Miró in Barcelona und Palma de Mallorca, der Fondation Beyeler in Riehen, den Kunstmuseen von Basel und Bern, der Phillips Collection in Washington, dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid als auch von zahlreichen Privatsammlungen in Europa und den USA...«


The Surreal House

10. Juni – 12. Sept. 2010
Barbican Art Gallery, London
»Step inside a labyrinth of chambers, designed by acclaimed young architects Carmody Groarke, and experience The Surreal House – its haunted rooms, delirious forms, blasted architecture and cinematic dreamscapes – featuring a host of artists, architects and film makers including Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Alberto Giacometti , René Magritte, Man Ray, Joseph Cornell and Maya Deren through to more contemporary figures, among them; Rebecca Horn, Edward Kienholz and Rem Koolhaas.
At times enchanting, playful and at others, deeply disquieting, The Surreal House is a dwelling that is essentially everything that the rational, functional Modernist house is not...«


Phantastische Welten

Vom Surrealismus zum Neosymbolismus. Drei Malergenerationen des 20. Jahrhunderts
28. Mai – 1. Aug. 2010
»Das Wort ,surrealistisch' wurde 1917 von dem französischen Dichter Guillaume Apollinaire geprägt. In seiner Schrift „Manifest du Surréalisme“ wird Sigmund Freuds Psychoanalyse verherrlicht, man huldigt der Einsicht des Traums und scheinbar gegensätzliche Zustände wie Traum und Wirklichkeit werden thematisiert...
Die Ausstellung nimmt den Betrachter mit alogischen Darstellungen in nicht selten apokalyptischen Szenerien, wie auch in ihren abenteuerlichen und bedrohlichen Visionen gefangen. Ihre oft atypische und individuelle Mythologie verknüpft reale Welten und oft alptraumhafte Daseinsentwürfe.«
Museum der Stadt Ratingen
Peter-Brüning-Platz 1 – 40878 Ratingen


Niki de Saint Phalle – Im Garten der Fantasie

Essl Museum in Klosterneuburg/A
21. Mai – 26. Sept. 2010
»Niki de Saint Phalles Werk ist gekennzeichnet von Sinnlichkeit der Farbe und der Form, von der Kraft der Fantasie und des Humors, aber auch von einem feministischen künstlerischen Ansatz der 60er Jahre, der häufig vergessen wird. Die Ausstellung im Großen Saal zeigt frühe Assemblagen, Schießbilder, Objekte und Skulpturen, gemeinsame Arbeiten mit Jean Tinguely und die berühmten Nanas. Unbestreitbar ist, dass man sich der augenblicklich beim Betrachten ihrer Werke entstehenden betörenden Fröhlichkeit und Sinnlichkeit nicht entziehen kann. In späten Jahren hat sich die Künstlerin auch intensiv mit der Gestaltung von Gärten beschäftigt, so wird der Große Saal des Essl Museums mit der Kunst von Niki de Saint Phalle und einer speziellen Ausstellungsarchitektur zu einem Garten der Fantasie.«


Wanderer zwischen den Welten

Phantastische und visionäre Kunst aus drei Jahrhunderten
30. April – 29. Aug. 2010
SchlossÖkonomie Eggenfelden/Gern [bei Passau]
»Die Ausstellung beginnt mit den Urvätern der Phantastischen Kunst, den italienischen Architekten und Künstlern Piranesi, und führt über die modernen Klassiker der Phantastischen Kunst wie Edgar Ende und Mac Zimmermann zu acht zeitgenössischen Künstlern mit ihren surrealen Weltbildern.«


Frida Kahlo – Retrospektive

30. April – 9. Aug. 2010
»... Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau wird mit über 170 Arbeiten (Malerei und Zeichnungen) Frida Kahlos die umfassendste Werkschau sein. Es werden nie zuvor gezeigte und verschollen geglaubte Arbeiten präsentiert. Ein besonderer Höhepunkt wird das letzte Werk Frida Kahlos sein, das bisher noch nie zu sehen war. Zudem wird eine umfangreiche Präsentation von annähernd 90 zum Teil bislang unveröffentlichten Zeichnungen die unbekannten Seiten der Künstlerin offen legen. So zeigt sie in den Metamorphosen der Landschaften ihrer Zeichnungen die sexuellen Phantasien und die humorvollen Seiten in raffinierten Wort- und Bildspielen. Die rätselhafte Verschlüsselung ihrer Bilder durch Zahlen und Wortspiele werden anschaulich erläutert...«


DIE MACHT DER PHANTASIE

GRENZÜBERSCHREITENDE MANIERISTISCHE-PHANTASTISCHE KUNST
im Barockschloss Riegersburg [Österreich]
28. April – 15 Nov. 2010
»Am ,Ende der Welt' gelegen, scheint das Barockschloss Riegersburg auch topographisch gesehen, der ideale Ort zu sein, um eine Ausstellung phantastischer Kunst zu zeigen. Wie eine Fata Morgana erhebt sich das Schloss mitten im einsamen Grenzland. So treffen innere Welt und äußere Welt zusammen.
Die Sonderausstellung 2010 auf Barockschloss Riegersburg widmet sich der Macht der Phantasie. Die Phantasie als Flucht, als Utopie, als Traumbild, aber auch als Werkzeug des Denkens im Sinne der Vorstellungskraft die wir brauchen, um Ängsten und Wünschen zu begegnen...«


Plastica Naboria

4. Internationale Biennale der Bildenden Künste in Saint-Avold/Frankreich
25. April – 30. Mai 2010
im Rathaus in Saint-Avold. Thema: Zeitlosigkeit.
Kuratoren der Ausstellung: Janine und Slawomir Mielcarek
Veranstalter: Stadt Saint-Avold
Schirmherr: Ministerium für Kultur und Kommunikation
»Saint-Avold, bekannt als Hauptstadt der gegenständlichen phantastischen Kunst, veranstaltet zum 4. Mal eine ungewöhnliche Ausstellung: 16 internationale renommierte Künstler, darunter zwei Bildhauer, zeigen ihre Werke der visionären Kunst, der Phantasie und des Surrealismus. Eine unvergängliche Kunstart, deren Macht der Phantasie ihr Publikum begeistert, denn sie zeigt durch viele Jahrhunderte die Nachhaltigkeit und Beständigkeit des Traumes und der Phantasie...«


Neo Rauch – Begleiter

Pinakothek der Moderne, München/Museum der bildenden Künste Leipzig
20. April – 15. Aug. 2010
»2010 findet ... die erste große Retrospektive des Künstlers statt. Etwa 120 – meist großformatige – Werke aus den Jahren 1993 bis 2010 künden vom Schaffen eines Künstlers, der in seinen höchst eigenwilligen Bildwelten der surrealistischen Tradition eine unerwartete Aktualität und Perspektive gewiesen hat. Waren es nach der politischen Wende und den ungeheuren gesellschafts-politischen Umbrüchen vor allem Szenerien, die vom Umbau der Landschaft kündeten wie von der Demontage einer artifiziell am Leben gehaltenen Wirtschaft, so bevölkerten bald danach Forscher, Künstler und paramilitärisch anmutendes Servicepersonal die Szenerien, wobei deren Aktionsradius nicht leicht zu decodierenden Vorgaben folgt. War das Werk bis Ende der 1990er Jahre an zeichnerischen Komponenten orientiert, so gewinnen danach der malerische Duktus und eine ausgeprägtere farbige Palette die Oberhand.«


WUNDERWELT

Fotogalerie Wien, Währinger Straße 59/WUK, A–1090 Wien
30. März – 28. April 2010
»Die Ausstellung WUNDERWELT vereint vier zeitgenössische, internationale, künstlerische Positionen, die in ihren Arbeiten das Phantastische einfangen und damit eigene Welten erschaffen. Dabei spielt die Methode des Konstruierens und Collagierens eine bedeutende Rolle. Durch das Neuzusammensetzen von Fragmenten der Realität und durch die Neuschöpfung mit Hilfe digitaler Technik entstehen Erfahrungsräume, die das Vertraute aus einer ungewohnten Perspektive teils unheimlich, teils verzaubernd erscheinen lassen.«


Karl Otto Götz – In Erwartung blitzschneller Wunder

Arp-Museum, Rolandseck
28.März – 8. Aug. 2010
»Karl Otto Götz [geb. 1914] zählt zu den wichtigsten Protagonisten der informellen Malerei. Mit dieser Kunstrichtung fand Deutschland nach dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg wieder Anschluss an die internationale Avantgarde.
Gemäß dem künstlerischen Leitmotiv des Malers, das der Ausstellung ihren Titel gibt, wird der Entstehungsprozess seiner Bilder durch rasches Arbeiten geprägt. Denn ›die Schnelligkeit war für mich ein notwendiges Mittel, um den Grad der bewussten Kontrolle auf ein Minimum herabzudrücken. Durch die Schnelligkeit entstanden außerdem Formverläufe, Passagen und Texturen (Schlieren und Spritzer), die mir bei langsamer, kontrollierter Malerei nicht gelungen wären.‹ Auf diese Weise schaffte es Götz, sich vom klassischen Formprinzip zu befreien und die Malerei durch ein gänzlich neues Verhältnis von Figur und Grund zu bereichern.
Die retrospektiv abgelegte Schau beleuchtet sowohl die künstlerische Entwicklung als auch die enorme Bandbreite des informellen Werkes von Götz. Schlüsselwerke von 1942 bis 2009 führen die zentralen Bildschemata des Künstlers vor Augen, zeigen seine verschiedenen Arbeitsmodi und demonstrieren den unerschöpflichen Variationsreichtum seiner Bildsprache. [...] Die Ausstellung versammelt rund 50 zum Teil bislang unbekannte Arbeiten aller Schaffensphasen. Darunter sind Schlüsselwerke wie die beiden ersten informellen Bilder von 1952, das eindrucksvolle Gemälde ›Otella‹ (1986), das den Beginn der ›Giverny-Serie‹ markiert, das großformatige Bild ›Jonction II‹, welches das historische Ereignis der deutschen Wiedervereinigung thematisiert, bis hin zu aktuellen Arbeiten von 2009 wie ›Schlitt III‹. [...]«


Joan Miró - Die Farbe seiner Träume

5. März – 6. Juni 2010
Graphikmuseum Pablo Picasso Münster
»Mit der Ausstellung 'Die Farbe seiner Träume, über den spanischen Künstler Joan Miró [1893–1983] leitet das Picasso-Museum am 5. März seinen Geburtstag ein. Die in Münster ausgestellten Leihgaben stammen aus der Maeght-Collection in Frankreich, der umfangreichsten Miró-Sammlung weltweit. Der Ausstellungstitel 'Die Farbe seiner Träume, nimmt Bezug auf ein frühes gleichnamiges Werk Mirós aus dem Jahr 1925.«


Die Phantastische Welt des Otfried H. Culmann

Villa Meixner, Brühl
29. Jan. – 28. Febr. 2010
»Schon sehr früh faszinierten ihn die Bilder von Bosch und Arcimboldi, sowie die der Surrealisten und der Wiener Phantasten, so daß er ebenfalls begann seine eigenen Visionen auf Papier, Maltafel oder Leinwand zu bringen oder als Geschichten niederzuschreiben. Dies führte ihn von der Pfalz an die Akademie in München zu dem surrealistischen Maler Prof. Mac Zimmermann...«
Schwetzingerstr. 24 – 68782 Brühl


Lettl macht Ferien

»Am 18. Dezember 2009 wäre Wolfgang Lettl 90 Jahre alt geworden.
Dies ist ein Anlass neben dem ständigen Lettl-Museum in Augsburg und Lindau in zwei Sonderausstellungen Teile seines Werkes zu zeigen.
Am 18. Dezember 19.00 Uhr wird in der IHK-Schwaben, die das Lettl-Museum beherbergt, die Sonderausstellung ,Lettl macht Ferien' eröffnet.
Vom
16. Jan. – 28. Febr. 2010
werden in der Toskanischen Säulenhalle in Augsburg 110 Bilder aus den letzten Lebensjahren von Wolfgang Lettl gezeigt.«


Chagall surréaliste – Chagall littéraire

19. Dez. 2009 – 28. Febr. 2010
»In den Sammlungen des Saarlandmuseums befinden sich weit über 500 Arbeiten auf Papier aus allen Schaffensperioden von Marc Chagall. Darunter befinden sich mehrere der bedeutenden lithographischen Serien nach literarischen Vorbildern wie Daphnis und Chloe, die Fabeln von La Fontaine, die Toten Seelen von Gogol oder die Bibel. Hinzu kommen Radierungen, Plakate und Gouachen ...
Die Ausstellung umfasst über 200 Werke auf Papier, die von jeweils einem Gemälde aus jedem Schaffensjahrzehnt begleitet werden. Diese Leihgaben stammen aus bedeutenden europäischen Sammlungen, darunter das Centre Pompidou in Paris, die Berliner Nationalgalerie, das Kunsthaus Zürich, das Moderna Museet in Stockholm, das Musée d’art moderne de la ville de Paris und das Sprengel Museum in Hannover. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.«


SURREALISMUS UND WAHNSINN

26. Nov. 2009 – 14. Febr. 2010
Universitäts Klinikum Heidelberg
»Häufig haben André Breton und andere die Bedeutung des ,Wahnsinns' für die surrealistische Bewegung herausgestellt. Die Ausstellung will diesen Bezug in seinen vielfältigen literarischen und künstlerischen Brechungen als eine radikalisierte Gesellschafts- und Vernunftkritik anschaulich machen.
Dabei werden Faszination und Inspiration durch Prinzhorns ,Bildnerei der Geisteskranken' [1922], durch andere Anstaltskunst [z.B. Guillaume Pijolle] sowie den Heidelberger Beitrag für eine Pariser Ausstellung von 1929 erstmals untersucht. Analogien von Verfahrensweisen der Surrealisten zur bildkünstlerischen Produktion von Anstaltsinsassen kommen zur Anschauung und Diskussion. Zum einen stellt die Schau erklärte Anleihen vor, wie sie in dem von André Breton und Paul Eluard verfassten Schrift ,L’Immaculée Conception' (1930) propagiert oder von Salvador Dalí in seiner ,paranoisch-kritischen Methode' umgesetzt wurden. Zum anderen verweist sie auf Parallelen zur Anstaltskunst, etwa in Werken André Massons und Hans Bellmers, die bislang nicht erörtert wurden ...«


David Lynch – Dark Splendor

Raum Bilder Klang
22. Nov .2009 – 21. März 2010
»Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt erstmals in einem deutschen Museum Kunstwerke des amerikanischen Kultregisseurs David Lynch, der für seine bildmächtigen Filme, wie ,Der Elefantenmensch', ,Blue Velvet', ,Wild at heart', ,Lost Highway' oder die Fernsehserie ,Das Geheimnis von Twin Peaks' bedeutende Auszeichnungen erhielt. Themen, Motive und Formenrepertoire seiner bildkünstlerischen Arbeiten und seiner Filme durchdringen sich wechselseitig. In der Ausstellung werden Gemälde, Aquarelle, Lithographien, Zeichnungen, Fotografien sowie eine Rauminstallation zu sehen sein. Parallel dazu präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR eine Reihe kaum bekannter Kurzfilme aus der Akademiezeit des Regisseurs...«
Siehe auch vom 21.11.09.


Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris – Prag

14. Nov.2009 – 14. Febr. 2010
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen in Kooperation mit dem Kunstverein Ludwigshafen und der BASF SE
»Nach dem überragenden Erfolg der Ausstellung ,Der Blaue Reiter' setzt das WHM 2009 seine Reihe von Präsentationen zu den wichtigsten Strömungen der Klassischen Moderne fort. Mit Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris-Prag steht eine der wohl folgenreichsten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die über 100 bedeutende Werke aus den großen Sammlungen der Welt zusammenbringen wird.
In einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2008 werden wir Sie ausführlich über die geplante Ausstellung informieren.«


Konrad Klapheck – Swing, Brother, Swing

Konrad Klapheck in der Galerie Lelong Zürich
7. Nov. 2009 – 23. Jan. 2010
»'Ich weiss nur, dass die Fäden meiner Inspiration in die Kindheit zurückweisen.' Diese Aussage des Künstlers stammt aus dem Jahr 1984, aus einer Zeit als Konrad Klapheck noch und ausschliesslich Schreibmaschinen, Nähmaschinen, Telefonhörer etc. malte. Gegenstände, die im Haushalt der Kunsthistorikerfamilie für das Kind Konrad mit vielen Eindrücken und Assoziationen verbunden waren. Mit der strikten, genauen und objektgerichteten Darstellung der Maschinen malte der Künstler entgegen des damaligen Zeitgeistes über Jahrzehnte hinweg und erlangte weltweit grosse Anerkennung, die in zahlreichen Museumsausstellungen Widerklang fand...
Trotz aller der Musik immanenten Leidenschaft und Improvisation bleiben Klaphecks Bilder kühl und präzise. Die musikalischen Szenen scheinen wie mit einer Schicht aus Eis überzogen und halten mitten im Geschehen inne. Das Feuer unter dem Eis – die leidenschaftliche Musik und die Erinnerungen aus der Jugend -, kann der Künstler so in seine Bilder bannen und dem Publikum in wunderbarer Farbigkeit und Detailliebe präsentieren. Die Ursprünge seiner Malerei in Surrealismus und Neuer Sachlichkeit sind wie in den Maschinenbildern der vergangenen Jahrzehnte in dieser neuen Phase seiner Malerei nicht zu übersehen.«


Mac Zimmermann und der phantastische Realismus

»Die Ausstellung zeigt im Neuen Museum in Weimar surrealistische und phantastische Werke der 50er, 60er und 70er Jahre aus der Sammlung Worbes, die eine Gegenposition zur damals in der Kunstöffentlichkeit dominierenden ungegenständlichen Kunst darstellen...
Mac [eigentlich: Max] Zimmermann [Stettin 1912–1995 Wasserburg am Inn] zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern des Surrealismus. Sein Leben und sein Werk waren wie das vieler Zeitgenossen von den Brüchen der Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt.«
1. Nov. 2009 – 11. Jan. 2010


Max Ernst läß grüßen

Peter Schamoni begegnet Max Ernst
27. Sept. 2009 – 10. Jan. 2010
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
»Die Sonderausstellung ... feiert die Freundschaft des Jahrhundertkünstlers Max Ernst [1891–1976] mit dem Filmemacher Peter Schamoni.
Seit den frühen 60er Jahren hat er mit dem großen Surrealisten mehrere international preisgekrönte Filme gedreht. Im Jahr seines 75. Geburtstags präsentiert Peter Schamoni im historischen Altbau des LWL-Landesmuseums erstmals eine Schau von etwa 200 Max Ernst-Originalen sowie Großfotos und Filminstallationen in abwechslungsreichen Raumgestaltungen ...«


 2009 

art-imaginär

im Herrenhof Neustadt-Mußbach a.d. Weinstraße
27. Sept. – 25. Okt. 2009
»Die 3. große internationale Ausstellung der phantastischen, visionären und surrealistischen Kunst „art-imaginär 09“ im Kulturzentrum HERRENHOF zeigt 75 Künstlerinnen und Künstler aus 10 Ländern. Auch bei dieser Ausstellung sind Klassiker, sowie bekannte, aber auch weniger bekannte Künstler der Phantastischen Kunst vertreten. Im INTERNATIONALEN ARCHIV DER PHANTASTISCHEN KÜNSTLER, im Palais Pálffy in Wien, das in diesem Jahr eröffnet wurde, sind bisher 5000 Biografien von Phantasten aus 70 Ländern registriert und im LEXIKON DER PHANTASTISCHEN KÜNSTLER sind 1200 Biografien veröffentlicht ...«
Film auf YouTube


Surrealistische Fotografie – Der Umsturz der Bilder

Das Centre Pompidou, Paris zeigt in einer umfangreichen Ausstellung Foto- und Filmaufnahmen von Künstlern wie Man Ray, Hans Bellmer, Claude Cahun und Maurice Tabard.
23. Sept. 2009 – 4. Jan. 2010


Dalí Dalí featuring Francesco Vezzoli

19. Sept. 2009 – 17. Jan. 2010
»It has been 25 years since the works of Salvador Dalí were last presented in Stockholm, also at the Moderna Museet. Now it is the right time to present one of the most important artists from the 20th century again, especially to a new generation that never had the possibility to see his works in real.
The title of the exhibition at Moderna Museet is Dalí Dalí featuring Francesco Vezzoli. The contemporary Italian artist Francesco Vezzoli (b.1971) is invited to add co-curatorial input as well as an artistic intervention in the exhibition.«


Dieter Joachim Jessel – Malerei und Grafik

in der Dachgalerie im Schloss vor Husum
13. Sept. – 1. Nov. 2009
»Dieter Joachim Jessel wurde 1932 in Tremsbüttel/Kreis Stormarn geboren und studierte von 1953 bis 1957 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei bei Willem Grimm und Rolf Cavael, Kunstgeschichte bei Werner Haftmann und Otto Stelzer. Seit 1992 ist der Künstler freischaffend tätig und lebt heute in Süderhöft/Nordfriesland... Jessels Bilder erscheinen als ein Ort, an dem das Natürliche wie das Übernatürlich-Geistige eine gemeinsame Wurzel zu erkennen geben.«
Schloss vor Husum
König-Friedrich V.-Allee
25813 Husum


Familie
dieser widersprüchliche Ort

Bernd Straub-Molitor zeigt im Kunstraum K5, Köln, im Rahmen einer Gruppenausstellung Montagen und Assemblagen.
4. – 20. Sept. 2009
Trierer Straße 5
50676 Köln
Tel. 0221–923 59 55


Einzelausstellung Rik Lina in Porto

Vom
7. Aug. – 30. Sept. 2009
zeigt der niederländische Surrealist Rik Lina unter dem Titel A bigorna e o anjo (Der Amboss und der Engel) in der
Fabrica Social/ Fundação José Rodrigues in Porto/Portugal
eine umfangreiche Auswahl seiner in den letzten Jahren entstandenen Acryl- und Ölbilder, darunter zahlreiche großformatige Arbeiten von zum Teil 4 Metern Breite. Die Farbpalette des 1942 in Valkenburg/ Niederlande geborenen und seit langem in Amsterdam lebenden Malers ist von einer Vielfalt intensiver, leuchtender Rot-, Orange-, Grün- und Blautöne, die eher auf einen in tropischen Regionen beheimateten Künstler als auf einen Westeuropäer schließen lässt. Tatsächlich hat Lina während längerer Zeiträume in den Tropen gelebt und sich offenbar von der wuchernden Formen- und Farbenpracht des Dschungels inspirieren lassen. Viele seiner Arbeiten, die oft zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion oszillieren und eine starke sinnliche, zuweilen erotische Ausstrahlung besitzen, basieren auf automatischen Verfahren. Lina hat bereits in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern ausgestellt, nicht zuletzt innerhalb surrealistischer Gruppenausstellungen. In Deutschland wurden seine Werke in einer Einzelschau und in verschiedenen Themenausstellungen (u.a. Lateinamerika und der Surrealismus, Museum Bochum 1993) gezeigt.


Edgar Ende – Der Träume Allmacht

Burgrieden, Museum Villa Rot
12. Juli – 4. Okt. 2009
»Über zwanzig Jahre nach den letzten großen Einzelausstellungen zum Werk von Edgar Ende widmet sich das Museum Villa Rot in einer umfangreichen Retrospektive der Wiederentdeckung dieses Künstlers und seines außergewöhnlichen Œuvres …
Edgar Endes metaphorische Bilderwelt, seine Zeichnungen, Gouachen und Ölgemälde, steht stilistisch und geistig dem französischen Surrealismus und der Pittura Metafisica nahe. Seine metaphysischen Szenerien, apokalyptischen Visionen und mythologischen Gestalten finden ihren literarischen Widerhall in den fantastischen Geschichten seines Sohnes Michael Ende. Heute, in einer Zeit zunehmender Entfremdung lässt sich in der Kunst eine Rückbesinnung auf das Reservoir des Unbewussten beobachten. Traumhafte, visionäre und surrealistische Bildwelten haben Einzug gehalten in die Malerei der Gegenwart. So erscheint die Kunst von Edgar Ende zu Beginn des 21. Jahrhunderts aktueller denn je.«
88483 Burgrieden-Rot


Niki de Saint Phalle: Mythen – Märchen – Träume

27. Juni – 1. Nov. 2009
»Die Ausstellung im Kulturforum Würth Chur konzentriert sich auf einen Themenbereich, der in einer konzentrierten Form erlaubt, doch alle wesentlichen Werkphasen zu integrieren. Der Themenkomplex ,Mythen – Märchen – Träume' trifft einen innersten Kern von Nikis Wesen, der von ihren frühen Ölbildern ausgehend bis zu den späten, indianischen Totems reicht.
Die Ausstellung umfasst Exponate im Gebäude der Würth International sowie im Skulpturenpark, welcher sich neben dem Gebäude befindet.«


Die phantastische Welt des Otfried H. Culmann

ist zu sehen während der
Siebeldinger Kunstwoche
6. – 14. Juni 2009
im Wilhelmshof,
Queichheimstr. 1
76833 Siebeldingen bei Landau (Südpfalz)
Geöffnet: täglich von 10 – 18 Uhr
am 14. Juni, 10 – 15 Uhr


Heidelberger Prinzhorn Collection im Stift Admont

30. Mai – 8. Nov. 2009
»Erstmals in Österreich ist im Museum des steirischen Benediktinerstift Admont ... eine repräsentative Auswahl von rund 120 Werken aus der Prinzhorn-Sammlung zu sehen. Die Ausstellung präsentiert Werke von Psychiatriepatienten, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der modernen Kunst hatten...
Die Prinzhorn-Sammlung zählt etwa 5000 Zeichnungen, Aquarelle, Schreiben, Tagebücher und graphische Aufzeichnungen, geschaffen von vierhundertfünfzig Autoren aus psychiatrischen Kliniken vor allem aus dem deutschsprachigen Europa in den Jahren 1880-1933. Ihr wesentlicher Teil wurde zwischen den Jahren 1918 und 1921 durch den deutschen Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn [1886–1933] gesammelt, nach dem die Sammlung bis zum heutigen Tage benannt ist.«


Alfred Kubin als Zeichner und Illustrator

Museum der Moderne Salzburg
25. April – 12. Juli 2009
»2009 jährt sich zum 50. Mal der Todestag Alfred Kubins [20. August 1959], aber auch sein einziger Roman 'Die andere Seite' mit den dazugehörenden Illustrationen wurde vor 100 Jahren erstmals veröffentlicht [1908 fertig gestellt, 1909 publiziert].
Dem Jubiläum entsprechend zeigt die Ausstellung schwerpunktmäßig Kubin als Buchillustrator – sowohl eigener Erzählungen als auch und vor allem ausgewählter Literatur der Romantik und phantastische Erzählungen und der Literatur seiner Zeit. Dieser Hauptblock wird ergänzt durch eine Zusammenführung von Blättern Kubins mit jenen einiger Künstlerfreunde seiner und einer jüngeren Generation, die mit ihm verbunden waren. Die kleine Auswahl schließt Werken von Margret Bilger, Anton Faistauer, Hans Fronius, Emmy Haesele, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Werner Schnabl und Anton Steinhart ein.«...


Zwischen immer blaueren Fernen

Max Ernst – Lithographische Suiten
Max Ernst Museum Brühl

5. April – 26. Juli 2009
»1964 zog Max Ernst in das südfranzösische Seillans und machte die Bekanntschaft mit dem Drucker Pierre Chave aus dem nahen Ort Vence. In den letzten zehn Lebensjahren des Künstlers, von 1966 bis 1976, fertigte er nach Entwürfen Einzelblätter, aber auch 13 kleinere und größere lithographische Suiten an, die ausnahmslos aus dem eigenen Bestand des Max Ernst Museums Brühl des LVR stammen und in einer Sonderausstellung vorgestellt werden. Selten gezeigte Leihgaben der Galerie Chave, mit dem Zufall spielende Lithographien, die ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Galeristen entstanden, ergänzen die Präsentation.«


Roland Penrose und der Surrealismus

»Vom
15. Febr. – 24. Mai 2009
kann man im Kunstzentrum Tenerife Espacio de las Artes in Santa Cruz eine bemerkenswerte Ausstellung sehen, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pablo Ruiz Picasso sowie der Casa Natal de Picasso (beide in Málaga) realisiert wurde und die komplexe Persönlichkeit des britischen surrealistischen Künstlers Roland Penrose bzw. seinen umfangreichen Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts aufzeigt. Roland Penrose war Maler, Poet, Schriftsteller, Organisator von kulturellen Veranstaltungen und Ausstellungen. Als Herausgeber von Publikationen brachte Penrose 1936 das London Bulletin in Englisch heraus, das sich der surrealistischen Bewegung widmete. Er war Förderer von Museen in England, gründete 1946 das ICA, Institute of Contemporary Arts, in London und leitete die surrealistische Bewegung in Großbritannien ein. Vor allem war er ein großer Bewunderer Pablo Picassos und dessen bedeutendster Biograph (Pablo Picasso. Sein Leben – sein Werk. 1958).«