Download Acrobat Reader zum Lesen von PDF-Dateien Home
Collage, P. Schneider-Rabel, 1997




kulturserver-nrw.de



Collage P. Schneider-Rabel, 1998



Victor Hugo: Châtteau romantique, 1847 Victor Hugo: Paysage, 1855 Victor Hugo: Forme agitée, 1853


 

Zum ArchivHier finden Sie ehemalige Beiträge, Literatur etc. dieser Seite
Surrealismus-AusstellungenSurrealismusausstellungen seit 1968





Heidelberger Prinzhorn Collection im Stift Admont

30. Mai – 8. Nov. 2009
»Erstmals in Österreich ist im Museum des steirischen Benediktinerstift Admont ... eine repräsentative Auswahl von rund 120 Werken aus der Prinzhorn-Sammlung zu sehen. Die Ausstellung präsentiert Werke von Psychiatriepatienten, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der modernen Kunst hatten...
Die Prinzhorn-Sammlung zählt etwa 5000 Zeichnungen, Aquarelle, Schreiben, Tagebücher und graphische Aufzeichnungen, geschaffen von vierhundertfünfzig Autoren aus psychiatrischen Kliniken vor allem aus dem deutschsprachigen Europa in den Jahren 1880-1933. Ihr wesentlicher Teil wurde zwischen den Jahren 1918 und 1921 durch den deutschen Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn [1886–1933] gesammelt, nach dem die Sammlung bis zum heutigen Tage benannt ist.«


art-imaginär 09

3. große internationale Ausstellung der phantastischen und visionären Kunst
im Kulturzentrum HERRENHOF, Neustadt-Mußbach, Pfalz
mit 75 Künstler/innen aus 10 Länder
Kurator: Otfried H. Culmann
LABYRINTHE – Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste
27. Sept. – 25. Okt. 2009


Die phantastische Welt des Otfried H. Culmann

ist zu sehen während der
Siebeldinger Kunstwoche
6. – 14. Juni 2009
im Wilhelmshof,
Queichheimstr. 1
76833 Siebeldingen bei Landau (Südpfalz)
Geöffnet: täglich von 10 – 18 Uhr
am 14. Juni, 10 – 15 Uhr


Zwischen immer blaueren Fernen

Max Ernst – Lithographische Suiten
Max Ernst Museum Brühl

5. April – 26. Juli 2009
»1964 zog Max Ernst in das südfranzösische Seillans und machte die Bekanntschaft mit dem Drucker Pierre Chave aus dem nahen Ort Vence. In den letzten zehn Lebensjahren des Künstlers, von 1966 bis 1976, fertigte er nach Entwürfen Einzelblätter, aber auch 13 kleinere und größere lithographische Suiten an, die ausnahmslos aus dem eigenen Bestand des Max Ernst Museums Brühl des LVR stammen und in einer Sonderausstellung vorgestellt werden. Selten gezeigte Leihgaben der Galerie Chave, mit dem Zufall spielende Lithographien, die ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Galeristen entstanden, ergänzen die Präsentation.«


Alfred Kubin als Zeichner und Illustrator

Museum der Moderne Salzburg
25. April – 12. Juli 2009
»2009 jährt sich zum 50. Mal der Todestag Alfred Kubins [20. August 1959], aber auch sein einziger Roman 'Die andere Seite' mit den dazugehörenden Illustrationen wurde vor 100 Jahren erstmals veröffentlicht [1908 fertig gestellt, 1909 publiziert].
Dem Jubiläum entsprechend zeigt die Ausstellung schwerpunktmäßig Kubin als Buchillustrator – sowohl eigener Erzählungen als auch und vor allem ausgewählter Literatur der Romantik und phantastische Erzählungen und der Literatur seiner Zeit. Dieser Hauptblock wird ergänzt durch eine Zusammenführung von Blättern Kubins mit jenen einiger Künstlerfreunde seiner und einer jüngeren Generation, die mit ihm verbunden waren. Die kleine Auswahl schließt Werken von Margret Bilger, Anton Faistauer, Hans Fronius, Emmy Haesele, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Werner Schnabl und Anton Steinhart ein.«...


Frida Kahlo – Ein Band um eine Bombe

28. Febr. 2009 – 31. Dez. 2010
Kunstmuseum Gehrke-Remund, Baden-Baden
»Ab 28. Februar 2009 ist im Kunstmuseum Gehrke-Remund die umfangreichste Frida Kahlo Sammlung aller Zeiten zu sehen. Über 100 Gemälde werden gezeigt.
Die Ausstellung erstreckt sich über rund 600 qm und ist in einer alten Emaillierfabrik in Baden-Baden untergebracht.
Neben den Gemälden, Kleider und Schmuck ist auch der Lebensmittelpunkt von Frida Kahlo, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) zu erleben.«


Roland Penrose und der Surrealismus

»Vom
15. Febr. – 24. Mai 2009
kann man im Kunstzentrum Tenerife Espacio de las Artes in Santa Cruz eine bemerkenswerte Ausstellung sehen, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pablo Ruiz Picasso sowie der Casa Natal de Picasso (beide in Málaga) realisiert wurde und die komplexe Persönlichkeit des britischen surrealistischen Künstlers Roland Penrose bzw. seinen umfangreichen Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts aufzeigt. Roland Penrose war Maler, Poet, Schriftsteller, Organisator von kulturellen Veranstaltungen und Ausstellungen. Als Herausgeber von Publikationen brachte Penrose 1936 das London Bulletin in Englisch heraus, das sich der surrealistischen Bewegung widmete. Er war Förderer von Museen in England, gründete 1946 das ICA, Institute of Contemporary Arts, in London und leitete die surrealistische Bewegung in Großbritannien ein. Vor allem war er ein großer Bewunderer Pablo Picassos und dessen bedeutendster Biograph (Pablo Picasso. Sein Leben – sein Werk. 1958).«


Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris – Prag

14. Nov.2009 – 14. Febr. 2010
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen in Kooperation mit dem Kunstverein Ludwigshafen und der BASF SE
»Nach dem überragenden Erfolg der Ausstellung ,Der Blaue Reiter' setzt das WHM 2009 seine Reihe von Präsentationen zu den wichtigsten Strömungen der Klassischen Moderne fort. Mit Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris-Prag steht eine der wohl folgenreichsten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die über 100 bedeutende Werke aus den großen Sammlungen der Welt zusammenbringen wird.
In einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2008 werden wir Sie ausführlich über die geplante Ausstellung informieren.«


Surreale Welten

10. Juli 2008 – bis auf weiteres
Museum Scharf-Gerstenberg, Berlin
»Unter dem Titel ,Surreale Welten' werden mehr als 250 hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer gezeigt. Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi und Goya über Klinger und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet.
Die Sammlung Scharf-Gerstenberg besitzt ein klares inhaltliches Profil und zeichnet mit über 250 Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier die Geschichte der phantastischen Kunst nach. Im Zentrum der Kollektion steht der Surrealismus, eine Bewegung zur Erneuerung der Kunst, deren Grundsätze 1924 in Paris durch André Breton in einem Manifest verkündet wurden.
Fast alle Mitglieder der Surrealistengruppe sind mit ausgewählten Arbeiten in der Sammlung vertreten. Größere Werkgruppen gibt es insbesondere von René Magritte, Max Ernst und Hans Bellmer, jedoch auch von Wols und Paul Klee. Die zentralen Bildstrategien des Surrealismus wie beispielsweise Kombinatorik, Metamorphose und reiner psychischer Automatismus werden durch zahlreiche meisterhafte Beispiele vor Augen geführt...«


Zurück zur letzten Seite



Zu den Ausstellungen
Notizen · In Sachen Forum

Lexikon der phantastischen Künstler

Autor: Gerhard Habarta
Mehr als 1.000 Künstlerbiographien aus den Bereichen Surrealismus, Automatismus, Comic-Kunst und Graphic Novel, Dadaismus, Digital Art, Fantasy, Feinmalerei, Gothic Art, Informel, Irrationalismus, Phantastischer Realismus, Symbolismus, Tromp l’OEil, Visionär Art.
»Ohne Rücksicht auf die traditionellen Definitionen wurde alles erreichbare Material über alle Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotografen, Digital-, Comic- oder Baukünstler mit phantastischen Elementen in ihrem Werk gesammelt. Es fanden sich mehr als 5.000 Biographien in nahezu 70 Ländern und dazu zahlreiche Künstler, von denen man kaum mehr kennt als Teile ihres Werkes. Und es kann gefolgert werden, dass es noch viele für uns unsichtbar gebliebene gibt. Manche Angaben sind fragmentarisch, weil kaum recherchierbar, auch wenn das Internet und ein paar tausend Dokumente, Kataloge und Bücher mehr als hilfreich waren. Sie gehen an das in Gründung befindliche Archiv phantastischer Künstler I.F.A.A.«


Dazwischen

von Alexander Graeff
»Alexander Graeff dringt an unbequemen Lücken in die abendländische Kulturgeschichte ein und zeigt, dass es nicht-duale Vorstellungen von Gott und der Welt genauso gegeben hat wie die dualen, die descartschen.
Gewiss sind diese Vorstellungen marginal, aber sie können gerufen werden! Denn Graeff philosophiert nicht nur, er meditiert, ruft herab und heraus: Sein Geist ist die Figur des Gottmenschen, den niemand wirklich zu kennen scheint und doch aus den allzu klaffenden Lücken abendländischer Kultur herausstarrt. Graeffs literarischer Blick auf diese Figur ist schief, surreal, doch die Ergebnisse höchst zukunftsfähig! ...«
>>> weiter


André Breton – Bindestrich

Texte 1952–1965
Herausgegeben && übersetzt von Heribert Becker
Aachen (Rimbaud-Verlag) 2008

Der 138 Seiten umfassende Band enthält verschiedene, deutsch bislang noch nicht erschienene Texte des »Erzsurrealisten« André Breton: Essays, Aufsätze, Vor- und Nachworte, Reden und ein Interview, ferner ein Vorwort von Sarane Alexandrian und ein Nachwort des Herausgebers. Dieser betont, daß der Verfasser so epochemachender Bücher wie Manifeste des Surrealismus, Nadja, Amour fou und Arcane 17 auch in seinen kleinen Schriften präsent ist als das, was er laut Octavio Paz jahrzehntelang war: »eines der Gravitationszentren unserer Zeit«. Und Becker zitiert Eugène Ionesco, der nach Bretons Tod 1966 schrieb: »Ich stelle ihn auf eine Stufe mit Einstein, Freud, Jung oder Kafka. Mit anderen Worten, ich betrachte ihn als einen der vier oder fünf großen Reformer des modernen Denkens.«


Egon Günther – Souvenirs & Leftovers

»Es gibt keine ernstzunehmende Literatur, die nicht politisch ist. Auch naturverbundene Lyrik sollte es sein. Ist es aber nur selten. Die Gedichte in Egon Günthers letztem Lyrikband verbinden beide Komponenten in vorbildlicher Weise. Der spiessigen „Teufelsbrut“ der deutschen Sensenmänner, die in ihrem Sauberlandgarten jedes Kraut (Günther nennt Hainbuche, Pfaffenhütchen, Gänseblümchen, Klee, Buchs, Liguster, Schneebeere, Brennnessel, Rupertskraut, Esche) mit Stumpf und Stiel ausrotten, wünscht er verderben. Homerische Wendungen („fest hielten wir Kurs auf/ Westen und zur Lammzeit/ kamen wir nach Irland“), mythologische Bilder („die weltenschlange“, „verstört wirbeln die drachen in/ den lüften“), sprachspielerisches („‘juhu!‘ rufende jubelperser/und nach luft japsende janitscharen“) und globales Wissen contra bayerische Heimat („der Leuchtturm von Holyhead“ contra „von der Alltagsfron im Pfaffenwinkel“) wechseln einander in gekonnter Gewichtung ab. Als sehr lesefreundlich wird vermerkt, dass Günther abgelegene Sachverhalte durch erläuternde Fussnoten beleuchtet. Das ganze Bändchen hat einen durchgehend angenehm fliessenden Rhythmus aus Revolte, Stille, Wut, Kontemplation, Natur, Aggression, Hoffnung.«
Hartmut Geerken


Zurück zur letzten Seite



Zu den Ausstellungen
Zu den Neuerscheinungen

WELT OHNE GOTT

Ein Plädoyer wider den Glauben / von Karen Duve
Spiegel-Artikel vom 30.03.2009


Franklin Rosemont, 1943 – 2009

Franklin Rosemont, Lyriker, Verleger, Publizist und Historiker der amerikanischen Arbeiterbewegung, ist am 12. April im Alter von 65 Jahren in seiner Geburtststadt Chicago verstorben. Er war einer der aktivsten und politisch militantesten Surrealisten der letzten Jahrzehnte.
Ein Nachruf von Heribert Becker


Zwei Neuigkeiten zu André Breton

Armer André Breton! Schon zu Lebzeiten musste er sich alle möglichen Beleidigungen und Verunglimpfungen gefallen lassen, ganz zu schweigen von den Entstellungen seines Denkens, die natürlich dessen Wirkung mindern sollten. Nun sieht er sich mit der Mittelmäßigkeit von heute konfrontiert ...
Weitere Infos


ANDRÉ BRETON IN DEN HÄNDEN VON INVESTOREN UND SPEKULANTEN

Zwei Pressemeldungen


Benjamin Péret jetzt auch im Internet

»Die Vereinigung der Freunde Benjamin Pérets verfügt seit Sommer 2007 über eine von Gérard Roche konzipierte Website. Nach der seit 1995 abgeschlossenen Publikation der Œuvres complètes Pérets ist die Einrichtung dieser Seite sicher eine neue, wichtige Etappe im Bewahren der Erinnerung an diesen großen surrealistischen Dichter...«
Weitere Infos


SIE SIND AUF DER SUCHE...?

nach einem älteren Beitrag, dem Sie einmal auf dieser Seite begegnet sind? Daten & Fakten zu einer Ausstellung, die bereits beendet ist? Dann schauen Sie doch mal ins Archiv:
 H. Becker [1] [2] [3] [4] [5]  Annie Le Brun  Surrogat No 4  UNVERKÄUFLICH!  US Surrealists  Sylvia Valdés
A. Schürmann-Emanuely Die Wut im Bauch, Teil 1, Teil 2, Teil 3

Bisher erschienene Newsletter:
 No 1 [1/2004]  No 2 [12/2004] No 3 [7/2006]

Oder gibt es Informationen – z. B. zu Neuerscheinungen – , die hier unbedingt berücksichtigt werden sollten?
Lassen Sie es mich bitte wissen & benachrichtigen mich über die Seite Kontakt.



Zurück zur letzten Seite
Zurück zum Seitenanfang