Die Beiträge unter der Rubrik [Ausstellungen...] sind in chronologischer Reihenfolge – ab Sommer 2001 – aufgeführt, die [Neuerscheinungen...] in alphabetischer Form nach Autor bzw. Herausgeber & die [Notizen...] chronologisch nach dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung im Forum.
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Retrospektiv-Ausstellung der surrealismusnahen Phases-Bewegung
Organisation: Jean-Claude Charbonel, Musée d'Art et d'Histoire de Saint-Brieuc (Bretagne) 15.März – 27. April 2008
Ausgestellte Künstler:
Pierre Alechinsky, Suzel Ania, Sara Avila, Jean-Louis Bédouin, Suzanne Besson, Guido Biasi, Camille Bryen, Marie Carlier, Jean-Claude Charbonel, Gerardo Chávez, Jacques Chemay, Richard Comte, Artur Cruzeiro-Seixas, Adrien Dax, Irena Dedičová, Guy Ducornet, Aube Elléouët, Max Ernst, Anne Éthuin, Joaquín Ferrer, Roger Frézin, Roland Giguère, Henri Ginet, Giovanna, Alberto Gironella, Karl-Otto Götz, Eugénio F. Granell, Jacques Hérold, Édouard Jaguer, Konrad Klapheck, Jacques Lacomblez, Wifredo Lam, Conroy Maddox, Man Ray, Roberto Matta, Hans Meyer-Petersen, František Muzika, Nicole, Ladislav Novák, Jules Perahim, Carl-Fredrik Reuterswärd, Paul Revel, Carlos Revilla, Rikki, Rik Lina, Max Schoendorff, Iaroslav Serpan, Jean-Claude Silbermann, Claude Tarnaud, Vaclav Tikal, Toyen, Gérard Vulliamy, Suzana Wald, Philip West, Ludwig Zeller, Jacques Zimmermann, Antoni Zydroń u.a.
Erste große Werkschau von Otfried H. Culmann in Norddeutschland im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen
Das Kunstzentrum Worpswede, Alte Molkerei/Galerie Bernack zeigt in der Zeit vom 2. März – 9. April 2008
85 Ölbilder und 45 Grafiken von dem in der Südpfalz bei Landau lebenden Künstler. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das breitgefächerte Spektrum seiner im Phantastischen angesiedelten Bilderwelt von 1982 bis 2008.
20. Febr. – 27. April 2008 Albertina, Wien
»Die Originale für den Collagenroman ,Une semaine de bonté' gehören zu den wohlgehüteten Geheimnissen der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Blätter, die der Drucklegung der berühmtesten Bildgeschichte des Surrealismus zugrunde liegen, wurden bis heute nur ein einziges Mal gezeigt – im März 1936 im ,Museo Nacional de Arte Moderna' in Madrid...
Die Albertina präsentiert die, von der Isidore Ducasse Foundation in New York als Leihgabe zur Verfügung gestellten Collagen ... erstmals seit 75 Jahren vollständig, begleitet von Dokumentationsmaterial. Die Ausstellung wird vom Max-Ernst-Spezialisten Prof. Dr. Werner Spies kuratiert und von einem umfangreichen Katalog begleitet, der die Collagen erstmals farbig reproduziert.«
Sigga Björk Sigurðardóttir
16. Febr. 2008 – 24. März 2008
»[Solo Exhibition] On warped paper, the creatures of young Icelandic artist Sigga Björk Sigurðardóttir cavort in colourfully annulated shimmies, pulled-up ankle socks and fluffy tutus that raise the guttural sound generally reserved for the glimpse into a new mother’s buggy in most of the viewers. Still, the drawings are a long way away from belonging into a nursery, for when only watched long enough they begin to live, spew, drool, choke, crawl onto each other, finger, trample each other down, cause harm or just stand there mourning their dead...« Kunstverein Uelzen, Uelzen
3e Salon de l’Art fantastique européen
9. Febr. – 8. März 2008
Der 3. Salon SAFE in Le Mont-Dore [Frankreich] wird gekennzeichnet sein durch 7 neue Künstler von Rang, welche sich dem kreativen Feldzug der ,Dalis Erben' anschliessen. Die Prestige-Ausstellung in den Thermen vereinigt folgende 13 Maler: Homero Aguilar (Kolumbien), Catherine Marie Alexandre (France), Angerer der Ältere (Deutschland), Michel Barthélemy (Belgien), Kazimierz Dzyga (Polen), Lisa G. (Canada), Christian Lapère (France), Michael Maschka (Deutschland), Alvaro Mejias (Venezuela), Pierre Peyrolle (France), Yves Thomas (France), Michèle Van Cotthem (France), Wessi (Österreich). Alle Künstler werden persönlich im Februar 2008 nach Le Mont-Dore kommen und im Rahmen der Prestige-Ausstellung in den Thermen der Kurstadt 66 Gemälde zeigen.
Jeder Künstler malt zur Ausstellung ein Sonderbild zum Thema: MUSIK
Der Phantastensalon SAFE 2008 steht erneut unter der Schirmherrschaft des französischen Kulturministers Renaud Donnedieu de Vabres.
Zur Vernissage anwesend sein wird der französische Staatsminister Brice de Hortefeux.
Dieter Joachim Jessel
30. Jan. – 24. Febr. 2008
Der Kunstverein Elmshorn stellt Arbeiten des schleswig-holsteinischen Künstlers Dieter Joachim Jessel im Torhaus Elmshorn, Probstendamm aus.
Zur Eröffnung am 29. Jan. bietet Dr. Thomas Gädecke ein Einführung in das Werk Jessels an.
Öffnungszeiten: Di – Fr, 10–12 & 16–18 Uhr, Sa 10–12 Uhr, So 11–13 Uhr.
16. Januar – 4. Mai 2008 Museum Tanguely, Basel
»Die mit der Berlinischen Galerie, dem Sitz des Hannah Höch-Archivs, konzipierte und für Basel um wichtige Leihgaben aus deutschen und Schweizer Sammlungen bereicherte Schau zu Hannah Höch (1889–1978) zeigt in der Schweiz erstmals umfassend das Werk der einzigen Mitstreiterin von Dada Berlin: Sie reicht von den frühen Collagen und Gemälden aus der Dada-Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg über die im Geheimen entstandenen Werke der 1930er und 40er Jahre mit ihrer verschlüsselten Kritik an der Herrschaft der Nationalsozialisten bis zu den wenig bekannten späten Arbeiten, die in Motiven und Farbgebung die Pop Art vorwegzunehmen scheinen und in den Höch auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse reagiert.«
Das Museum für surreale Kunst in Augsburg zeigt vom 15. Dez. 2007 – 6. April 2008
aktuelle Bilder des Malers Wofgang Lettl. Museum für surreale Kunst
(in der Industrie- und Handelkammer, IHK)
Stettenstraße 1–3,
Augsburg
1. Dez. 2007 – 24. Febr. 2008 Museum der Moderne, Mönchsberg, Salzburg
»Innerhalb des Gesamtwerkes von Max Ernst spielt das grafische Œuvre sowie die Buchillustration eine wichtige Rolle. Anhand von 196 Grafiken und 26 Büchern dokumentiert zeigt nun eine Ausstellung im MdM Mönchsberg ... die wichtigsten Etappen: die frühen Bücher der Dada-Zeit, die Collage-Romane der surrealistischen Epoche, die Einzelblätter der späteren Phase, und das letzte ,Künstlerbuch' als Illustration von Georges Ribemont-Dessaignes Märchen ,La ballade du soldat' von 1972.«
Heidelberg: Sammlung Prinzhorn zeigt »Klassiker« 29. Nov. 2007 – 10. Febr. 2008
»Die Ausstellung ... kommt dem Wunsch vieler Besucher nach, wieder einmal ,Klassiker' der Sammlung Prinzhorn zu sehen. Gezeigt wird eine Auswahl solcher Werken, die Hans Prinzhorn in seinem Buch ,Bildnerei der Geisteskranken' (1922) abgebildet und erläutert hat, und solcher, die durch Ausstellungen der Sammlung nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt geworden sind...
Die energetisch aufgeladene Strahlenfigur Johann Knopfs ist zu sehen sowie die minuziösen Miniaturen des Uhrmachers Hermann Mebes. Ohne die mysteriösen Werke August Natterers, denen sich Prinzhorn ,wehrlos ausgeliefert' fühlte, ist der Surrealismus nicht zu denken, und die abgründigen Kreidezeichnungen des Kunstschlossers Franz Karl Bühler rissen den Kunsthistoriker und Arzt zu einem Vergleich mit van Gogh hin.«
Städtische Galerie Bad Saulgau 29. Nov. 2007 – 13. Jan. 2008
»Die städtische Galerie ,Die Fähre' Bad Saulgau, die in diesem Jahr auf eine 60jährige Ausstellungstätigkeit zurückblicken kann, setzt mit der Ausstellung ,COBRA und SPUR' einen Glanzpunkt zum Abschluss des Jahres. Bis 13. Januar 2008 werden bedeutende Werke dieser beiden Künstlergruppen aus der Sammlung von Peter und Gudrun Selinka aus Ravensburg gezeigt.
COBRA, das war vehementer Aufbruch: Eine Künstlergruppe voller Zorn, Hoffnung und künstlerischer Kraft, antibürgerlich und antiästhetisch. 1948, fast zeitgleich mit der ,Fähre' gegründet, verschrieben sich Asger Jorn, Karel Appel, Pierre Alechinsky, Corneille u.a. im Paris der Nachkriegsjahre der völligen Spontaneität und radikalen Abkehr von allen tradierten Formen und Dogmen. Auf der Suche nach der Einheit von Traum und Tat, von künstlerischer Praxis und gesellschaftlicher Utopie entstand eine explosive Malerei, die aus elementaren, archaischen Zeichen neue Mythen bildete. Die Gruppe steht bis heute für eine unverfälschte und unverbildete Kunst, die im Vakuum der Nachkriegszeit etwas völlig Neues schuf.«
Sigga Björk Sigurðardóttir
23. Nov. 2007 – 5. Jan. 2008
»Group Exhibition with Helene Appel, The Royal Art Lodge, Herbert Baglione, G.L. Brierley, Jonas Burgert, Nathalie Djurberg, Marcel van Eeden, Elmgreen & Dragset, Slawomir Elsner, Marianna Gartner, Blalla W. Hallmann, Gustav Kluge, Anna Lea Hucht, Marcus Knupp, Thomas Lerooy, Birgit Megerle, David Nicholson, Léopold Rabus, Anj Smith, Steven Viezens.
Going all the way to the edge of conventional image design with artistic energy and playing the scales of the disturbing are what the artists presented here have in common. They are not impressed by the constant invention of the world, like punk: The teardrop explodes supplies the title of the show.« Stadtgalerie Schwaz, Palais Enzenberg, Franz-Josef-Straße 27, 6130 Schwaz, Tirol, A
»Vom 5. Nov. 2007 – 29. März 2008
zeigt die Sammlung Goetz in München zahlreiche Einzelarbeiten und umfassende Werkserien des Künstlers Matthew Barney. Nach einer Gruppenausstellung im Jahr 1996, in der Barney zusammen mit Tony Oursler und Jeff Wall gezeigt wurde, ist es das zweite Mal, dass der Künstler ausgestellt wird.
Auf das gesamte Museum verteilt, zeigt die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler realisierte Ausstellung die große Bandbreite seines Œuvres aus den Jahren 1992–2006.«
28. Okt. 2007 – 30. März 2008 Max Ernst Museum, Brühl (bei Köln)
»Das Max Ernst Museum präsentiert als einzige Station nach dem Metropolitan Museum of Art in New York dreizehn eigens für die Ausstellung 'Neo Rauch – para' geschaffene Werke, die – exklusiv für Brühl – durch sechs weitere Leihgaben ergänzt wurden. Mit der Schau soll die Reichweite surrealistischer Konzepte bis in die Kunst der Gegenwart veranschaulicht werden, die insbesondere in Bezug auf die historische Position von Max Ernst spannungsreich zutage tritt.«
27. Okt. 2007 – 13. Jan. 2008 Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
»Barbara und Horst Hahn bieten mit ihrer Kollektion einen bemerkenswerten Blick auf fotografische Höhepunkte des 20. Jahrhunderts. Inhaltlich konzentrieren sie sich bei ihrer Sammeltätigkeit auf Darstellungen von Menschen in ihrem Lebensumfeld. Darüber hinaus interessieren sie sich für die Vielfalt fotografischer Techniken. Der Betrachter erhält damit einen Überblick über die Verschiedenartigkeit von Lebensweisen – und zugleich einen verblüffenden Einblick in die kompositorischen Möglichkeiten des Mediums. Der somit doppelt reizvolle Gang durch die Fotografiegeschichte gliedert sich in vier Schwerpunkte.
Inkunabeln der klassisch modernen Fotografiekunst wie Man Ray mit seinen berühmten surrealistischen Rayographien und Montagen, die russischen Konstruktivisten Alexander M. Rodtschenko und El Lissitzky mit ihrer neusachlichen Kamerakunst oder der Bauhauslehrer László Moholy-Nagy mit seiner fast romantischen Lichtmalerei bieten eine breite Basis...«
18. Okt. 2007 – 3. Febr. 2008 BA-CA Kunstforum, Wien
»Im Zentrum der an die 150 Arbeiten umfassenden Ausstellung, die in Kooperation mit den Königlich-Belgischen Kunstmuseen, Brüssel, erstmals für Wien zusammengestellt wurde, stehen die Werke des bekanntesten Vertreters des belgischen Symbolismus, Fernand Khnopff. Arbeiten von Odilon Redon, Félicien Rops, George Minne, Constantin Meunier, William Degouve de Nuncques und Jean Delville ergänzen die Auswahl zu einer umfassenden Präsentation dieser bis jetzt unterschätzten und nicht ausreichend gewürdigten Kunstrichtung, deren [Wieder-]Entdeckung das BA-CA Kunstforum mit dieser Schau leistet.«
16. Okt. 2007 – 3. Febr. 2008 BA-CA Kunstforum, Freyung 8, Wien
»Im Zentrum der über 100 Arbeiten umfassenden Ausstellung, die in Kooperation mit den Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique erstmals für Wien zusammengestellt wird, stehen die Werke des bekanntesten Vertreters des belgischen Symbolismus, Fernand Khnopff. Arbeiten von Odilon Redon, Felicién Rops, Constantin Meunier, William Degouve de Nuncques und Jean Delville ergänzen die Auswahl zu einer umfassenden Präsentation dieser bis jetzt unterschätzten und nicht ausreichend gewürdigten Kunstrichtung, deren (Wieder-)Entdeckung das BA-CA Kunstforum mit dieser Schau leistet. Der Symbolismus ist in seinen Konzepten und Aussagen für unser Verständnis von moderner Kunst essentiell. Der belgische Symbolismus wurde in kürzester Zeit von der gesamten abendländischen Kunst rezipiert: Denken wir etwa an Odilon Redon, Paul Gauguin, Gustave Moreau, Koloman Moser, Gustav Klimt, Leon Bakst, William Blake oder Franz von Stuck. In seiner Verbindung von Traum und Wirklichkeit wurde er die Inspirationsquelle zahlreicher bahnbrechender Innovationen in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.«
Ausstellung in St. Georgenkirche, Wismar
»Die neue Ausstellung... gibt Einblick in das vielfältige Schaffen des Berliner Künstlers Frieder Schellhase. Sie stellt zwei Schwerpunkte seiner Arbeit vor: Imagination und Figuration.
Präsentiert werden zum Einen zwei malerische automatische Bilderserien, die künstlerische Weiterentwicklungen informeller Vorgehensweisen darstellen. Ihre Formen und Strukturen, die überraschend mit den gotischen des Ausstellungsraums korrespondieren, sind künstlerische Äusserungen i n n e r e r Realitäten.
Demgegenüber haben drei weitere gezeigte Bildfolgen einen anderen Ausgangspunkt gemeinsam: die menschliche Figur. Näher an den ä u s s e r e n Realitäten reagiert jede dieser Serien in ungewohnter Weise auf Aspekte unserer schönen neuen Welt. 18. Sept. – 28. Okt. 2007
art-imaginär 2007
Phantastische und visionäre Kunst – KUNST IM HERRENHOF NEUSTADT-MUSSBACH 16. Sept. – 21. Okt. 2007
»Nach der sehr erfolgreichen und viel beachteten Ausstellung 'Der Faden der Ariadne – phantastische und visionäre Kunst' 1998, zeigt das Kulturzentrum HERRENHOF in diesem Jahr eine weitere internationale Phantastenausstellung unter dem Titel art-imaginär 2007, die in Zukunft als 'Triennale der Phantastischen Kunst' stattfinden soll und die in Deutschland einzigartig sein wird.«
»... widmet sich dem wahren Begründer des Cabaret Voltaire[Zürich] und Dada: Hugo Ball. Im Fokus steht Hugo Balls umfassendes Schlüsselwerk 'Die Flucht aus der Zeit' (lat. fuga saeculi), aus welchem die ursprünglichste Idee für das Cabaret Voltaire hergeleitet wird.
Eine Schlüsselrolle spielen dabei die mystisch, religiösen Dimensionen von Dada: 'Wie erlangt man die ewige Seligkeit? Indem man Dada sagt.', wie es Hugo Ball, im Eröffnungs–Manifest anlässlich des 1. Dada Abend, am 14. Juli 1916 in Zürich auf den Punkt bringt. Im Sinne des Asketen Ball ist 'Hugo Ball: Fuga Saeculi' eine theoretische Arbeit am Cabaret Voltaire und an dem, was Dada war, bevor es zu einem Ismus und global als Marke verbreitet wurde.
12. Sept. 2007 – 27. Jan. 2008 Museum Tanguely, Basel
»Die Ausstellung in Basel versammelt rund 150 Werke aus internationalen Museen, Galerien und Privatbesitz, darunter auch bislang sehr selten oder nie gezeigte Arbeiten des 1891 in Brühl bei Köln geborenen und 1976 in Paris verstorbenen Künstlers Max Ernst.
Seit mehreren Jahrzehnten ermöglicht sie in der Schweiz erstmals wieder einen umfangreichen Überblick auf das facettenreiche Werk des Malers, Collagenkünstlers und Bildhauers. Zeitlebens beschäftigte sich Ernst mit den grossen Themen wie Eros, Thanatos, dem Unbewussten sowie mit dem Ursprung und der Metamorphose der Natur und auch der Besetzung und Vereinnahmung derselben durch den Menschen.
Mit genialen Um- und Verwandlungen bereits bekannter künstlerischer Techniken und völlig neuartigen Gestaltungsformen wie beispielsweise der Collage, Grattage, Frottage und Décalcomanies sowie dem Rückbezug auf sein eigenes Werk hinterfragte und revolutionierte Max Ernst wie kaum ein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts die Kunstwelt nachhaltig.«
Gezeigt werden vom 9. – 30. Sept 2007
Malerei des norddeutschen Künstlers Dieter Joachim Jessel im Kulturzentrum Schloss Reinbek.
Zur Finissage findet am 30. Sept. um 16 Uhr eine Vorführung des Videofilms von Karla und Peter Bech
»Im Schatten der Asche« – ein Künstletporträt, 1997 statt. Email
»Vom 18. Aug. – 4. Nov. 2007
zeigt das Museum Ludwig [Köln] die erste Einzelausstellung des französischen Malers Balthus (Balthasar Klossowski, 29.02.1908–18.02.2001) in Deutschland. Zu sehen sind ca. 70 herausragende Gemälde und Zeichnungen aus den Jahren 1932 bis 1960 aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen...
Trotz familiärer und freundschaftlicher Beziehungen, die Balthus mit Deutschland verband, sind seine Gemälde hier wenig bekannt und in keiner öffentlichen Sammlung vertreten. Nach den Ausstellungen mit Gemälden von Edward Hopper und Salvador Dalí führt das Museum Ludwig damit die Reihe monographischer Ausstellungen großer Maler des 20. Jahrhunderts fort.«
Claus Riemann zeigt Arbeiten in der Kirche St. Clemens, Köln
»Die Kunst des Surrealismus lebt. Das ist nach so vielen Jahren seit ihrer Entstehung – Ende des zweiten Jahrzehnts im Zwanzigsten Jahrhundert – keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Schließlich wechselten seitdem die neuen Kunststile schneller als im Dekadenrhythmus, und mit jedem neuen Stil werden bekanntlich die bestehenden Kunststile für die zeitgenössische Kreativproduktion für erledigt erklärt. Umso anerkennenswerter ist es, wenn Künstler wie Claus Riemann solche modischen Gesetze einfach ignorieren. Seine in der Kirche St. Clemens ausgestellten Bilder und Collagen präsentieren einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens aus den vergangenen zwanzig Jahren. Und sie machen zweifelsfrei klar: Der Surrealismus lebt und ist von ungebrochener Kraft für seine Betrachter.« 10. Juli – 22. Juli 2007
Das Kölner Arkadaş Theater / Bühne der Kulturen zeigt am 22., 23. & 24. Juli 2007
»Eine intermediale Produktion aus Budapest« des Autors Kristóf Szabó.
»MUCIUS SCAEVOLA: Brand-Hand verhandelt in Form der zeitlosen Parabel vom Drachentöter aktuelle Fragen zu Terrorismus und Krieg, Macht und Medien. Der Held, ein junger Prinz, inszeniert das Erscheinen eines Menschenopfer fordernden Monsters. Das Katastrophenszenario soll das träge Volk aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit zu einer eigenverantwortlichen Handlung herausfordern...« Arkadaş Theater – Platenstr. 32 – 50825 Köln
Tel: 0221 – 955 95 10 Siehe auch ... vom 15. Juni 2007
»... This exhibition focuses on his important painting Old Lady with Masks (1889) and explores the diversity of his themes – religion and politics, literature and fantasy – through his prints and drawings. Ensor was as influential technically in his prints, most of which were created between 1886 and 1900, as in his paintings...« 30. Juni – 23 Sept. 2007
Lady Lever Art Gallery, Liverpool
»Mit seinem Phantastischen Realismus nimmt H.R. Giger (geboren 1940 in Chur, lebt und arbeitet in Zürich) eine der eigenständigsten Positionen in der Nachfolge des Surrealismus in der Nachkriegszeit, aber auch im neodadaistischen Umfeld der Kunstszene Zürichs der späten 1960er Jahre ein...
Eine Ausstellung im Bündner Kunstmuseum vermittelt nun Gigers Schaffen von den Ursprüngen, den frühen Tusche-Zeichnungen, über die Werkgruppen der Schächte, der beklemmenden Passagen, der realistisch klaustrophobischen Nasszellen-Bilder bis zu den Hautlandschaften und den Spritzpistolen-Zeichnungen.«
Bündner Kunstmuseum in Chur/CH 30. Juni – 9. Sept. 2007
[1900–1955]
Pour la première fois en Bretagne
une exposition majeure du plus grand peintre
surréaliste français. Il a témoigne toute sa vie durant d'un profond attachement à la Bretagne dont les paysages et les légendes l'ont inspiré.
Une exposition de 130 œuvres provenant de 60 musées et collections privées dey pays.
Musée des beaux-arts de Quimper 29. Juni – 30. Sept. 2007
Vom 16. Mai – 26. Aug. 2007
»zeigt das Kunsthaus Zürich die erste grundlegende Phase von Alberto Giacomettis plastischem Schaffen. In der Spannung zwischen der analytischen Vertiefung der figürlichen Tradition Rodins und der Auseinandersetzung mit dem Kubismus und der Kunst Schwarzafrikas, erreicht Giacometti seine ersten, ganz eigenen Stilformen und damit die Schwelle zu seinem bahnbrechenden surrealistischen Werk.« [Quelle: Kultur online]
Meisterwerke des Surrealismus
Das Kulturelle Forum in Langenfeld/Rhld. zeigt 53 Skulpturen, Grafiken und Bilder von Jean Miró, Salvador Dalí, Max Ernst, André Masson, Man Ray und Woldemar Winkler. 14. April – 24. Juni 2007
»From 6. April – 1. September 2007
you may have heard of 'Facteur Cheval', but you probably don't know much about him. And yet the work of Ferninand Cheval – a postman, as his French nickname indicates – has inspired ...
Some of the biggest names in art in France today, from Nikki de Saint Phalle to Brassai. Facteur Cheval (Cheval the Postman) is an art lovers’ legend. This dreamer spent over thirty-three years of his life building his Palais Idéal (Ideal Palace).
This work, which he built in Hauterives in the Drôme region, is an extraordinary example of naïve art architecture and has inspired artists worldwide. Twenty-three years after it brought out a special stamp dedicated to the Ideal Palace, the Musée de la Poste is organising a big exhibition dedicated to Facteur Cheval.
Works by French and foreign artists of different generations and styles will be on display in the same place for the first time around the Alain Duperron’s scale model of the Ideal Palace.
The museum will be hosting over 200 works (sculptures, paintings, photographs, films, poems etc.), each more thought provoking than the last and all dedicated to the humble postman and his dream.« MUSEE DE LA POSTE
34, boulevard de Vaugirard 75015 PARIS
Metro : Montparnasse Bienvenüe
Victoria & Albert Museum, London 29. März – 22. Juli 2007
»Die rund 300 exotischen und fantasievollen Exponate – neben Mobiliar und Schmuck auch zahlreiche Gemälde – sind bis zum 22. Juli in London zu sehen, danach in Rotterdam und anschließend im Guggenheim-Museum in Bilbao.
Die Ausstellung hält viele Überraschungseffekte bereit. So entdeckt man, dass der amerikanische Bildhauer Alexander Calder neben filigranen Metallplastiken auch elegante Halsketten entwarf und der deutsch-amerikanische Maler Max Ernst nicht nur auf dem Verfremdungseffekt basierende Collagen und Ölgemälde schuf, sondern auch Bronzeschmuck. Und wer bisher Giorgio de Chirico als Maler der bekannten Pittura metafisica kannte, Stadtansichten in traumähnlicher Aufmachung, entdeckt in der Ausstellung seine Talente als Schmuckdesigner.«
Beaux-Arts Mons (BAM)
Rue Neuve 8
7000 MONS
»... Hervorgehoben werden dabei die beiden belgischen Surrealismus-Zentren Brüssel und der Hennegau. Die Ausstellung wurde in die drei zeitlichen Abschnitte 1924–1945, 1945–1962 und 1962–2000 geteilt. Zentrale Figur der zweiten Epoche stellt natürlich der bekannteste aller belgischer Surrealisten, René Magritte, dar. Zudem zeigt die Schau Werke von Achille Chavee, Fernand Dumont, Marcel Marien, Rachel Baes, Jane Graverol, Tom Gutt oder André Stas.« 18. März – 19. Aug. 2007
»Die Ausstellung würdigt die Verehrung der Künste und Künstler durch einen leidenschaftlichen Sammler. Sie ist auch ein posthumer Dank an Johannes Wasmuth, der vor nunmehr zehn Jahren im Bahnhof Rolandseck starb. Aus seiner Kunstsammlung, die er der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V. hinterlassen hat, zeigt die Ausstellung, stellvertretend für sein lebenslanges Sammeln, Arbeiten von: Hans Arp, Guillaume Apollinaire, Franz Bernhard, Ulrich Erben, Bruno Goller, Gotthard Graubner, Hans Richter, Michel Seuphor, Sophie Taeuber-Arp.« 17. März – 17. Juni 2007
»... Die Auseinandersetzung mit allen Formen und Spielarten des Eros – mit Liebe,
Leidenschaft und Lust, Begehren, Vereinigung und geheimen Sehnsüchten – war und ist
einer der grundlegenden Impulse für die künstlerische Inspiration.
Das BA-CA Kunstforum widmet sich diesem Thema nun in einer aufregenden
Ausstellung. Anhand von über 200 Arbeiten prominenter KünstlerInnen vom späten
19. Jahrhundert bis in die Gegenwart wird die Faszination, die das Thema Erotik auf
die Kunstschaffenden ausgeübt hat, eindrucksvoll erlebbar gemacht. Die Ausstellung
beschränkt sich dabei aber nicht auf das Sujet des menschlichen Körpers und die
Darstellung des Liebesakts. Vielmehr bezieht das Konzept Arbeiten mit ein, die die
erotische Sphäre von Versuchung und Vereinigung, von Begierde und Wunschvorstellung,
Traum und Unterbewusstem in vielfältigster Form thematisieren...« BA-CA Kunstforum Wien
Freyung 8
1010 Wien 1. März – 22.Juli 2007
Frankfurt Schirn-Kunsthalle 27. Jan. – 29. April 2007
»Obwohl Odilon Redon als bildender Künstler zu den wichtigen Wegbereitern der Moderne, insbesondere des Surrealismus gehört, ist sein Werk in Deutschland seit Jahrzehnten nicht zu sehen gewesen. Die Ausstellung gibt anhand von über 200 Zeichnungen, Lithografien und Pastellen einen Überblick über das Schaffen des französischen Symbolisten...«
Kuratorin: Margret Stuffmann [Frankfurt]