Die Beiträge unter der Rubrik [Ausstellungen...] sind in chronologischer Reihenfolge – ab Sommer 2001 – aufgeführt, die [Neuerscheinungen...] in alphabetischer Form nach Autor bzw. Herausgeber & die [Notizen...] chronologisch nach dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung im Forum.
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Hans Bellmer und die unbekannten Maler des Lagers Les Milles
Galerie-librairie Alain Paire, Aix-en-Provence/F 2. – 22. März 2012
Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs wurden zahlreiche in Frankreich lebende deutsche Künstler und Intellektuelle, unter ihnen Hans Bellmer [1902–1975], Max Ernst und Wols, in dem Lager Les Milles, einer ehemaligen Ziegelei einige Kilometer südlich von Aix-en-Provence, interniert, weil man sie verdächtigte, „feindliche Ausländer“ zu sein. Bellmer kam im Herbst 1939 in das Lager und blieb 5 Monate, bevor er anderswo Zwangsarbeit leisten musste. Max Ernst hat in einem autobiografischen Text beschrieben, wie grauenvoll [Kälte, Staub, Hunger etc.] das Leben in Les Milles war. Dennoch zeichneten er, Bellmer und andere unermüdlich. Einige dieser Arbeiten und solche anderer deutschsprachiger Künstler sind in der Ausstellung in Aix zu sehen. [Heribert Becker]
Falmouth Art Gallery, Cornwall/UK 21. Jan. – 3. März 2012
»This quirky exhibition will feature newly commissioned works created in partnership by the contemporary Surrealist artists, Andrew Lanyon and Antony Penrose. As small children both artists met (and sometimes played games with!) many of the leading artists of the Surrealist movement. These childhood experiences and Falmouth's Surrealist collection have inspired this exciting collaboration.
Included alongside the commissions will be works by Max Ernst, Henry Moore, Roland Penrose, Man Ray, Lee Miller and budding Surrealists from our family programme…«
Kunstmuseum Heidenheim 10. Dez. 2011 – 26. Febr. 2012
»Auf den ersten Blick erinnern die perfekt illusionistisch gemalten Bilder Eckart Hahns in ihrer absurden motivischen Kombinatorik an die Malerei des Surrealismus. Die nähere Betrachtung zeigt jedoch, dass er bevorzugt mit trivialen und antiquierten Motiven arbeitet, um damit aktuelle Themen aufzugreifen: die Zwänge des Alltagslebens, Religion, Familie, Statusängste und die allgegenwärtig spürbaren Auflösungserscheinungen der bürgerlichen Lebenswelt.
Diese Themen inszeniert der 1971 geborene Künstler als kammerspielartige Szenen oder absurde Motivkombinationen vor neutralem Hintergrund, die dem Betrachter viel Raum zur Entfaltung zwiespältiger Gefühle zwischen Unbehagen und Albtraum lassen.«
Albertina, Wien 30. Nov. 2011 – 15. Jan. 2012
»Zum Jahresende steht die Albertina ganz im Zeichen des Surrealismus: Parallel zur Magritte-Ausstellung zeigt die Albertina die Sammlung surrealistischer Druckgrafik des New Yorker Unternehmers und Gustav Mahler-Spezialisten Gilbert Kaplan. Sie enthält Werke von Max Ernst, Salvador Dalí, Joan Miró, Pablo Picasso und vielen anderen prominenten Vertretern dieser Kunstrichtung. Gemeinsam ist diesen Künstlern eine mehr oder weniger automatistische Arbeitsweise sowie die Beschäftigung mit dem Unwirklichen und Traumhaften.
Die in der Ausstellung gezeigten Grafiken verdeutlichen auf beeindruckende Weise, wie eng das Reale und das Irreale in der surrealistischen Kunst beieinander liegen.«
25. Nov. 2011 – 22. Jan. 2012 Neues Museum Nürnberg
»Immer wieder tauchen sie auf, die Motive des Irrationalen und die Szenerien des Unheimlichen, auch in der ganz zeitgenössischen und jüngsten Kunst. »Telepathische Sitzungen« bei Sigmar Polke, »Große Geister« bei Thomas Schütte oder Wahrsagerei bei Christian Jankoswki. Künstler beschäftigen sich mit Materialisationsphänomenen, Levitationen oder mediumistischer Telekinese. Wovon leiten sich Motive wie Geistererscheinungen, Hexen, Zauberer und magische Phänomene in der Kunst ab?
Bei einem Rückblick darf der Künstler Johann Heinrich Füssli nicht fehlen, der in seinem Werk immer wieder die Welt der Träume und Visionen, oft des Grauens thematisiert, und er wird dabei von englischen Gespenstergeschichten inspiriert. Vorlagen für die Welt der Geister in der Kunst sind in der Literatur zu finden, etwa bei den Dramen von William Shakespeare oder bei dem Dichter John Milton. Deren Ursprung reicht jedoch bis in die Schöpfungsgeschichte zurück, die Geburt der Geister findet im Pandämonium, der Vorhölle, statt. Aber auch die Geisterwesen des Volksglaubens, Feen, Kobolde und Dämonen sind Ausgangspunkte. Schon Goethes Hexeneinmaleins zeigte, dass Goethe mit einer gezielt künstlerischen Methode etwas konstruierte, was lediglich irrational erscheint.
Woran Darstellungen anknüpfen, wie sich Motive herleiten lassen und welchen Konstruktionen ein übersinnlich wirkendes Bildrepertoire zugrunde liegt, zeigt diese Ausstellung. Japanische Erzählungen, englische Dramen, die Figur des Hexenmeisters Faust, der Spiritismus des 19. Jahrhunderts, Beispiele der sogenannten »Kunst der Geisteskranken« aus der Prinzhorn Sammlung in Heidelberg aber auch Momente alltäglicher Lebenswirklichkeit bilden die Vorlagen für vielfältig spukhafte Szenerien. In einem Dialog von zeitgenössischer Kunst und Werken anderer Jahrhunderte führt die Ausstellung Gespenster, Magie und Zauber des Neuen Museums Werke von gut 40 Künstlern zusammen und widmet sich den Traditionen und Ideenzusammenhängen solcher Motive des Irrationalen. Neben den genannten werden unter anderem auch Werke von Gabriel von Max, Hokusai, Paul Klee, Joseph Beuys, Lili Fischer und Tobias Gerber zu sehen sein.«
Centro Cultural Palacio La Moneda, Santiago de Chile 12. Nov. 2011 – 26. Febr. 2012
»Approximately 100 of the most prestigious masterpieces of this universally recognized Chilean artist will be on display at the exhibition Matta: Centenario 11-11-11 at the Cultural Center Palacio La Moneda, the central landmark for the centennial celebrations of Roberto Matta. The exhibition, sponsored by mining company Minera Doña Inés de Collahuasi and in compliance to the law of Cultural Donations, will open November 11, 2011, a date marking 100 years since the artist´s birth…
The exhibit’s main objective is to pay tribute and recognition to this Chilean artist, an international representative of surrealism and a prominent figure in the 20th century world of art. Bringing his work to an even larger public, will encourage ownership in our own cultural heritage and allow us to share in his visionary and multi-faceted personality, humanistic and original in its essence…
A significant number of works have also come from private collections including Juan Salinas, Isabel Aninat, Carlos Manuel Santa Cruz and Javier Núñez from Chile; the Figgie Todd in the United States; and Germana Ferrari, the widow of Matta, and their children, Ramuntcho, Alisée, Federica and Pablo…«
Kunsthaus Zürich 21. Okt. 2011 – 15. Jan. 2012
»In der zweiten Generation sammelt die in Monaco ansässige Familie Nahmad grosse Kunst, und nicht selten tauchte ihr Name bei den spektakulären Kunstauktionen der letzten Jahre auf. Exklusiv und zum ersten Mal überhaupt werden hundert Meisterwerke dieser wohl einzigartigen Privatsammlung im Kunsthaus Zürich gemeinsam zu sehen sein. Pablo Picasso ist mit einem fulminanten Konvolut durch alle Schaffensphasen einer der Hauptkünstler der Sammlung; Matisse, Modigliani und Kandinsky sind gleich serienweise mit brillanten Hauptwerken vertreten, sowie Claude Monet mit späten, leuchtend farbigen Bildern von seinen Reisen in den Süden als Vorvater der Moderne. Scheint die Kollektion dem kunstgeschichtlichen Kanon zu folgen, trägt sie doch sehr individuelle Züge – vom späten Impressionismus mit Renoir, Degas und Seurat am Ende des 19. Jahrhunderts wird ein Bogen gespannt über den Kubismus und die Abstraktion bis zum Surrealismus: Salvador Dalí und Max Ernst gesellen sich zu der ausserordentlichen Gruppe von Joan Miró und bilden einen wahrhaft staunenswerten Parcours durch die Höhepunkte der Moderne: The Nahmad Collection!«
The Davis Museum at Wellesley College, MA/USA 19. Okt. 2011 – 15. Jan. 2012
»The Davis presents Double Solitaire: The Surreal Worlds of Kay Sage and Yves Tanguy, the first major touring exhibition to explore the dynamic exchange of ideas that shaped the astonishing landscapes of these Surrealist artists.
This groundbreaking exhibition, which features approximately 25 paintings along with selected ephemera by each artist, provides unprecedented access to the couple’s intertwined artistic and personal lives.
Sage and Tanguy were inseparable throughout their 15-year marriage, sharing adjoining studios in Woodbury, CT and communicating only in French until Tanguy’s untimely death in 1955. As Karen Rosenberg writes in the New York Times, this “fascinating” exhibition “intently explores the couple’s sinister dreamscapes of polymorphous pebbles (his) and menacing monoliths (hers).” Both artists sought to create paintings that the French poet André Breton called “peinture-poésie,” a style influenced by poetry and dream-like imagery.
Organized by the Katonah Museum of Art, Katonah, New York, and The Mint Museum, Charlotte, North Carolina, Double Solitaire is curated by Stephen Robeson Miller and Jonathan Stuhlman, two of the country’s foremost scholars of Surrealism. Major funding for the exhibition was provided by the National Endowment for the Arts and the Pierre and Tana Matisse Foundation. The presentation at the Davis is generously supported by Wellesley College Friends of Art, and the Sandra Cohen Bakalar ’55 Fund.«
Käthe Kollwitz Museum Köln
in Zusammenarbeit mit dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg 7. Okt. – 4. Dez. 2011
»Nach mehr als achtzig Jahren wird im Rheinland erstmals wieder eine umfangreiche Ausstellung des Künstlers Alfred Kubin (1877-1959) ausgerichtet. In thematischer Gliederung sind 130 Werke aus allen Schaffensphasen Kubins zu sehen. Mystische Themen und die Schilderung von traumhaften Nebenwelten zeichnen seine Arbeiten aus und faszinieren bis heute.
Im Fokus der Ausstellung stehen Zeichnungen aus dem mystisch-dämonischen Frühwerk, in dem Kubin vornehmlich Mischwesen – androgyne Kreaturen – in alptraumhafter Dunkelheit darstellt. Daran schließt die zeichnerisch-experimentelle Phase an. Arbeiten, die nach literarischen Vorlagen u. a. von Franz Kafka und Annette von Droste-Hülshoff entstanden sind, geben Einblick in sein umfangreiches Werk als Buchillustrator. Der späte Kubin ist in der Ausstellung mit allen Möglichkeiten des Mediums ,Kunst auf Papier' vertreten: mit der Feder- und Bleistiftzeichnung, der Lavierung, dem Aquarell, der Gouache und der Druckgraphik.
Die Spannweite der Schau reicht von populären Motiven wie Waldgeistern und Kobolden über irreale Traumwelten bis hin zu düster-metaphorischen Darstellungen menschlicher Vergänglichkeit.
Darüber hinaus zeigt die Zusammenstellung beispielhaft Kubins methodisches Vorgehen. Mit Hilfe prägnanter Gegenüberstellungen wird dem Besucher die schrittweise Entwicklung der Motive vor Augen geführt.
Die insgesamt 90 Arbeiten aus dem Bestand der Grafischen Sammlung des Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg werden ergänzt durch Leihgaben aus dem Oberösterreichischen Landesmuseum und dem Lentos Kunstmuseum in Linz sowie aus bedeutenden Privatsammlungen in Wien und New York.«
Orangerie, Unteres Belvedere, Wien/A 5. Okt. 2011 – 15. Jan. 2012
»Der österreichische Avantgardist Curt Stenvert [1920–1992] trat zunächst als Maler in Erscheinung, ehe er mit seinem filmischen Werk und ab 1962 mit seiner Objektkunst international Beachtung fand. In der Ausstellung NEODADAPOP wird nun erstmals das gesamte Schaffen des als Kurt Steinwendner geborenen Künstlers präsentiert.
Während seines Studiums an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Albert Paris Gütersloh und Fritz Wotruba setzte sich Stenvert vorrangig mit den Themen Bewegung und Perspektive auseinander, die ihren Ausdruck in Aluminium-Plexiglas-Plastiken fanden.
Sein Violinspieler in vier Bewegungsphasen (1947) verschaffte dem Gründungsmitglied des legendären Art Club die Bewunderung namhafter Kollegen, etwa Marc Adrians: ,Man stand davor und hat nur gestaunt, dass es möglich war, eine Plastik in Bewegung aufzulösen.'«
in der Land- und forstwirtschaftlichen Sozialversicherung Landshut 5. Okt. – 6. Nov. 2011
In der Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherung Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben wird zum ersten Mal
die Möglichkeit geboten, eine Ausstellung zu veranstalten.
Gezeigt werden 30 surreale Bilder der letzten zehn Jahre.
Die Ausstellung wird am Dienstag, 04. Oktober 2011 im Verwaltungsgebäude der LSV, Dr.-Georg-Heim-Allee 1, 84036 Landhut eröffnet.
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr
Kunsthalle Wien 7. Sept. – 2. Okt. 2011
»Der tschechische Animationsfilmemacher Jan Švankmajer (*1934) ist in der Kunstszene nahezu unbekannt. Die Bandbreite seines Schaffens reicht von politischen Filmen über lyrische und auf Literatur basierende Arbeiten bis zu sinnlichen Materialerkundungen. Seine ins Surreale zielenden (Kurz-)Filme lösen logische Sinnzusammenhänge auf und konstruieren aberwitzige, traumartige Geschichten, die außerhalb von Zeit und Raum zu existieren scheinen.
Toter Materie haucht er Leben ein und im Lebendigen sucht er die morbiden Züge, die auf die dunkle Seite der Existenz, das Unheimliche und die verworrenen Wege der Psyche deuten. Diese ungewohnten Perspektiven lassen unvergleichliche, märchenhafte Satiren entstehen. Die Ausstellung wird neben den Filmen wie ,Alice' (1988) und ,Faust' (1994) Zeichungen und Installationen des Künstlers zeigen.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ursula Blickle Stiftung in Kraichtal statt.« Ein Kommentar von Heribert Becker
Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg bei Wien 2. Sept. – 16. Nov. 2011
»Rosa Loy und Neo Rauch sind ein international erfolgreiches Malerpaar und gelten als wichtige Vertreter der «Neuen Leipziger Schule». Seit 1985 verheiratet, schaffen sie jeweils ein eigenständiges Oeuvre. Im Essl Museum werden die beiden Künstler vom 2. September bis 16. November 2011 einen lange gehegten Wunsch verwirklichen und ihre Werke erstmals gemeinsam in einer großen Ausstellung zeigen.
In der Sammlung Essl befinden sich wichtige Arbeiten beider Künstler. Die Sammlungswerke bilden den Grundstein der Schau ,Hinter den Gärten' und werden durch Leihgaben und aktuelle, noch nie gezeigte Arbeiten direkt aus dem Atelier ergänzt. Neben Malerei wird es auch neue Zeichnungen beider Künstler zu sehen geben.
Hinter den Gärten lauert der Wildwuchs, so wie hinter der Ratio das Unheimliche und Verdrängte hervorbricht. Rosa Loy und Neo Rauch wählten den Ausstellungstitel ,Hinter den Gärten', da beide in ihren jeweiligen Bildern Elemente des Irrationalen und Rätselhaften einfangen. Die fremd und gleichzeitig vertraut scheinenden Malereien zeichnen sich durch einen unerschöpflichen Bilderreichtum aus, deren Sinn nie endgültig entschlüsselt werden kann …«
Tate Liverpool 24. Juni – 16. Okt. 2011 Albertina/Wien 9. Nov. 2011 – 26. Febr. 2012
»Gegen Ende des Jahres 2011 wartet die Albertina mit einem Ausstellungshighlight auf: René Magritte, einer der bekanntesten und beliebtesten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts, wird umfassend gewürdigt. Mehr als 100 Werke aus aller Welt und aus allen Stadien seines künstlerischen Werdegangs werden in der Ausstellung gezeigt. Die in Kooperation mit der Tate Liverpool konzipierte Schau beschäftigt sich mit bislang wenig erforschten Aspekten in Magrittes Leben und künstlerischer Praxis. Im Zentrum stehen seine künstlerischen Methoden: der Gebrauch immer wieder kehrender Gegenstände, das allgegenwärtige Thema der Ver- und Enthüllung sowie die Auseinandersetzung mit dem alltäglich Banalen und Erotischen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Beziehung seiner Malerei zu seiner frühen Tätigkeit als Werbegrafiker, was anhand v0n Hauptwerken und frühen Werbearbeiten des Künstlers sowohl im Inhalt als auch im formalen Einfluss nachvollziehbar wird. Einen zusätzlichen Schwerpunkt setzt die Ausstellung durch einen konzentrierten Blick auf Magrittes Lebens- und Arbeitsweise, die anhand von umfassendem Foto- und Filmmaterial sowie durch originale Schriften dokumentiert werden.«
The Finnish Museum Of Photography, Helsinki 16 Jan. – 15 Dez. 2011
»Step through the rabbits' holes of fantasy and the mundane.
Lewis Caroll's Alice in Wonderland [1865] tells the story of a girl who enters a rabbit hole and ends up in a weird and wonderful world. Alice discovers a world where normal logic and common sense do not apply.
Worlds of fantasy and the bizarre logic of Wonderland still inspire artists in the realms of visual arts and culture today. The Alice in Wonderland exhibition will highlight the shifting borderline between fantasy and the mundane that exists in contemporary photographic art.
The juxtaposition between everyday life and the fantasy world is often emphasised in the Western view of the world. After all, we are fit for the society as long as the difference between our routines and fantasies is clear. If the line between the two becomes blurred, will we be headed for a free fall?«