Im Oktober 1998 trafen sich auf Initiative von Bernd Straub-Molitor ein Dutzend Künstler, Literaten & ein Publizist im Kölner Café »Allegro« mit dem Ziel, die Voraussetzungen & Möglichkeiten der Gründung einer »surrealistischen« [Künstler-]Gruppe & die Herausgabe einer regelmäßig erscheinenden Publikation auszuloten.
Sieben der Anwesenden - u.a. B. Straub-Molitor, Taibo Bati alias Kristóf Szabó, Jeannine Bruno, Jean-Louis Clemént & ich - sollten kurz darauf die Gruppe »ANTLOGONIS« & deren Sprachrohr, »Antlogonis infekt« gründen. Geplant waren gemeinsame Aktionen, Ausstellungen & das Knüpfen von Kontakten zu anderen Personen & Projekten aus dem Umfeld poetisch-visionärer Kunst. Besonders letzteres stellte sich als recht schwierig heraus. Aus diesem Grunde machten wir uns bereits Gedanken über die Nutzung des Internets. Allein uns fehlte das Know-How.
Wöchentliche Treffen & im Mai 1999 eine Ausstellung in Liège/Belgien sollten folgen & zwei Ausgaben der Zeitschrift erscheinen.
Nachdem die Gruppe im darauf folgenden Herbst auf drei Mitglieder geschrumpft war [B. Straub-Molitor hatte inzwischen sein Soloprojekt »SURROGAT« begonnen], folgte im März 2000 die Auflösung von »Antlogonis«.
Im Sommer 2001 griff ich - nachdem ich mich intensiv mit der neuen Technologie beschäftigt hatte - das Konzept in modifizierter Form wieder auf & im Oktober ging das »Forum poetischer Kulturen« ins Netz.